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Hier poste ich regelmäßig neue Pflanzenfotos mit interessanten Kräuterinfos, sowie neue Termine und Veranstaltungen:

01.09.2019

Bei der Eberwurz oder Silberdistel (Carlina acaulis) wurde früher der Blütenboden herausgeschnitten und als "Wandererbrot" zur Kräftigung gegessen. Das führte dazu, dass die mittlerweile geschützte Pflanze massiv dezimiert wurde. Die Wurzeltinktur ist ein altes Heilmittel gegen Pestilenzen, Infekten, die vom Magen her führen und bei unerfülltem Kinderwunsch, wenn es vom Mann her nicht klappt. Vorsicht, sie gilt aber als leicht giftig und wirkt auch noch abortiv!

31.08.2019

Der steirische Fransenenzian (Gentianella styriaca) gefunden auf der Koralpe. Heilkundlich enthält die ganze Gattung Bitterstoffe und wirkt daher als Tonikum, auf Magen, Darm und Leber, Galle. Da sie aber bedeutend weniger Wirkstoffe als die hochstängeligen Enziane enthalten und darüber aus auch noch geschützt sind, werden sie nicht verwendet. Früher wurden Fransenenziane auch als Würze für Biere, Spiritosen und als Beigabe für Rauchtabakmischungen verwendet.

27.08.2019

Es ist ein Erlebnis der Nachtkerze (Oenothera biennis) in der Abenddämmerung beim Öffnen der Blüte zuschauen. In einer unglaublichen Geschwindigkeit kann man diesen Prozess meditativ beobachten und sieht eindeutig, dass Pflanzen lebendig sind, meistens bewegen sie sich halt kangsamer

26.08.2019

Die Sonnenblume (Helianthus annuus) bei der Burg Taggenbrunn in Kärnten. Die Zungenblüten werden als Tee oder Tinktur bei Fieber, Malaria und fiebrigen Lungenerkrankungen in vielen Teilen der Welt verwendet. Das kaltgepresste Kernöl ist sehr hautpflegend, heilend bei Verbrennung und ein natürlich Lichtschutzfaktor von 2. #Volksheilkunde #kräuterkunde #kräuterexperte #heilpflanzen

21.08.2019

Das Schmalblättrige Weidenröschen (Epilobium angustifolium) hier in der Kulisse des wunderschönen Ingeringsee, war bei uns lange Zeit bekannt als "Iwan-Tee" und diente als Schwarztee Ersatz. Der hat eine kräftigende, stärkende, reinigende und entgiftende Wirkung. Wie das kleinblütige Weidenröschen wirkt es auch auf die Prostata. Aber vor allem schmeckt der Tee sehr gut.

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Dipl. Ing. (FH) Matthias Meisenberger

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